#01 Der Magier - Bernhard Reicher 

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Bernhard Reicher ist Magier und Gründer seiner eigenen Magieschule. Er gewährt in seinem Podcast, gemeinsam mit seinem Freund dem Magier Rudolf Stark, Einblicke in eine Welt voller Geheimnisse und Mysterien. Dort finden sich Themen  wie: Sexualmagie, Schamanen, Jenseits, Ufos, Feen, Geister, Parapsychologie, die Anderswelt und vieles mehr.
 
In seiner Schule bietet Bernhard Reicher beruhend auf seiner lebenslangen Erfahrung, Wege in die magische Praxis. Ein Ziel seines Unterrichts ist es, Magie in Verbundenheit mit der Natur, der Welt und der eigenen Geschichte erlebbar zu machen.
 
Im Interview gibt er uns Einblicke in seine Perspektiven auf das Leben, seinen Alltag und seine Erfahrungen. 
 
Bernhard arbeitet unter anderem als Autor und professioneller Geschichtenerzähler, als Coach und Vortragender zu Themen wie kreatives Schreiben, Polyamorie, Imaginationsreisen und  Manifestation. Er hält Workshops wie etwa zur Schulung außersinnlicher Wahrnehmung und Remote Viewing.
 
Weitere Informationen findet ihr auf folgenden Websites

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#02 Der Musiker - Herwig Rogler

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In der zweiten Folge ist Herwig Rogler zu Gast. Der in Salzburg geborene Singer-Songwriter lebt mit seiner Freundin und seinen vier Kindern in Graz. Der Musiker hat Multimedia Design studiert und sich danach als Tontechniker selbstständig gemacht. 2013 feierte er sein Debüt mit seinem Soloprojekt HERODIN und veröffentlichte sein Debütalbum „Rohmüch“.

 

Er schreibt Lieder in Mundart und hat sich für eine sehr besondere und ganz persönliche Art entschieden, seiner Musik eine Plattform zu geben. So tourt er seit 2016, nur mit seiner Gitarre und dem Nötigsten im Gepäck, durch die Wohnzimmer Österreichs, Deutschlands und der Schweiz. Das hat es ihm mittlerweile ermöglicht seine Familie, fast ausschließlich von seiner Musik zu ernähren. 

Im Interview werfen wir einen Blick darauf, was hinter seiner Motivation steckt, Kunst zu schaffen, was Herwig als Künstler und Musiker bewegt, was der Entscheidung zugrunde liegt seinen Visionen und ganz eigenen Vorstellungen zu folgen und was ihn trotz aller Herausforderungen dazu antreibt, diesen Weg weiterzugehen.

Weitere Infos zu HERODIN und alles rund um seine Wohnzimmerkonzerte findet ihr auf seiner Website: 

www.herodin.at

 

Auf Youtube finden sich Tour-Tagebucheinträge in Videoform von 2017: 

TOURTAGEBUCH von HERODIN.

 

Für weiterführende Literatur und nützliche Informationen rund um die professionelle Vermarktung von Musik, quasi ein Coaching um mit der eigenen Musik Geld erfolgreicher zu werden, bietet Nils Kolonko. Der hat in seinen beiden Büchern (und auf seiner Website) sehr viele wirklich nützliche Informationen und Hilfestellungen zu diesem Thema gesammelt – ihn kann ich persönlich sehr empfehlen. Mehr Infos zu ihm auf: www.bandologie.de

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Hier findet ihr den Link zum Interview und zu einem Auszug einer Wohnzimmersession mit HERODIN:

#03 Der Clown - Jörn Heypke

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In dieser Folge zu Gast ist Jörn Heypke alias Clown Jako alias Dr. Brösl.

 

Der in Deutschland geborene Jörn kam zum Musikstudium an die Kunstuniversität in Graz, zog danach weiter nach Paris und studierte an der Clownsschule von Jacques Lecoq Schauspiel. Wieder zurück in Graz, begann sich rund um die Figur des Clown Jako ein Team zu bilden, aus dem schlussendlich das Straßentheaterunternehmen Jakotopia entstand.

 

Noch heute ist Jörn künstlerischer Leiter der Truppe die von Feuershows und Showkellnern, über Artistik, Walking Acts bis hin zu Mittelaltershows vieles zu bieten hat. Nähere Infos dazu gibt es unter: www.jakotopia.com.

 

Jörn ist Leiter eine Zirkusschule für Kinder im Alter von 7 – 13 Jahren, mit pädagogischer Begleitung in Graz und für die Roten Nasen tätig.

 

Die Vision der Roten Nasen Clowndoctors ist es, Menschen in schwierigen Zeiten Lachen, Lebensfreude und Hoffnung zu schenken.

Gegründet wurden sie 1994 in Österreich und sind mittlerweile in elf verschiedenen Ländern tätig. Sie besuchen nicht nur Menschen in Krankenhäusern, sondern auch Senior*innen in Pflegehäusern, Erwachsene in Rehabilitationszentren oder sozialen Einrichtungen sowie Kinder und Jugendliche mit mentalen oder mehrfachen Behinderungen. Lachen als Therapie steht auch im Zentrum der Clinic Clowns. 


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Zum Download findet ihr hier noch einen Text zur Philosophie eines Clowns von Stefan Scheppe alias Scheppe der Clown:

#04 Leben im Tiny House - Angela und Meinhard

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In dieser Folge unterhalte ich mich mit Angela und Meinhard, die mit ihren zwei Kindern in einem mobilen, selbstgebauten 12m2 Tiny House leben. 

 
Sie haben sich damit einen lang gehegten Traum erfüllt und nachdem sie erstmals längere Zeit unterwegs waren, machen Sie nun Station auf einem Bauernhof nahe der Gemeinde Übelbach bei Graz. Sie erzählen davon, wie aus einer Vision Wirklichkeit geworden ist, wie es ist zu viert auf 12m2 zu wohnen. Welche Herausforderungen es mit sich bringt und welche schönen Erlebnisse und Momente sich ihnen durch diese Art zu leben bisher eröffnet haben.
 
Angelas und Meinhards findet ihr auf Instagram unter: https://www.instagram.com/einfach.gut.leben/
 

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Unter dieser Adresse habt ihr die Möglichkeit die beiden persönlich zu kontaktieren: cook.teach.tiny@gmail.com 

#05 Leben in Fülle - Manuela Wafzig

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Manuela Wafzig ist übergewichtig und steht zu ihrem Körper. Sie macht sich für ein positives Körperbild innerhalb unserer Gesellschaft stark und zählt damit zu den Vorreiterinnen im europäischen Kulturraum. Mit ihrem Yoga-XL hat sie ein Angebot geschaffen, mit dem sie versucht, einem durchaus sehr kontroversen, immer noch mit starken Stereotypen und Vorurteilen behaftetem Thema gegenüberzutreten.


Diskussionen rund um Diäten und Risiken von Übergewicht gibt es viele, der Wunsch nach einem schlankeren Körper mit Fokus auf einem Idealgewicht und der damit verbundene Druck einem bestimmten Bild entsprechen zu müssen ist groß. Viel zu wenig wird dabei berücksichtigt, dass es trotz aller Vorstellungen, gefestigter Meinungen und dem sehr präsenten Diskurs am Ende immer um den Menschen an sich geht, der in erster Linie so sein und akzeptiert werden will wie er ist.

Und letzteres ist der Fokus dieses Interviews, das versucht dem Thema auf einer sehr persönlichen, menschlichen Ebene zu begegnen. 
mehr Infos zu Manuela gibt es auf: www.yoga-xl.com

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mehr Infos zu Manuela gibt es hier:

#06 Die Domina - Shiva Prugger

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Shiva Prugger wurde 1976 in der Steiermark geboren, hat Psychologie studiert und betreibt in Wien seit einigen Jahren unter ihrem Psoydonym Birgit la Sublime, ein kleines Dominastudio mit dem Namen Villa Bizzar. 


Shiva gibt auf ihrer Homepage schon einen sehr guten Überblick über ihre Räumlichkeiten, ihr Angebot, Tabus und ihre Arbeit. Darum soll Shiva/Birgit im folgenden mit Auszügen aus ihrer eigenen Feder vorgestellt werden. Im Anschluss gibts die Links für weitere Recherchen:

"Ich biete eine Dienstleistung an, das ist nüchtern betrachtet einfach so und dafür bekomme ich eine Gegenleistung in Form von Geld."

"Ich möchte mir mit dem unwillkürlichen Akt des "Scheißens" nicht tägliches Geld verdienen. Ich möchte mir meinen Stuhlgang weder terminisieren noch "deprivatisieren" lassen. Zudem lass ich nicht mit mir darüber diskutieren, dass ich der Meinung bin, dass mir das Einverleiben von festen Körperabsonderungen gesundheitlich bedenklich erscheint und ich als dominanter Part Verantwortung für das Wohlergehen meines Gegenübers trage."

"Für Liebhaber von Analbehandlungen habe ich eine beschauliche Auswahl an verschiedenen Spekula, Analspreizern, eine Anus-Vakuumpumpe, aufblasbare Plugs, Stromplugs, Dildos in diversen Größen sowie verschiedene Prostatamassager. Wer das anale Dehnungsgefühl mag, für den bietet sich Fisting an. Für Analinstrumente bzw. Fisting oder Prostatamassagen verwende ich ein dafür vorgesehenes Gleitgel sowie Kondome bzw. Handschuhe."

"Ich bin da, um Dein Kopfkino Realität werden zu lassen, um mit Dir Neues auszuprobieren und Dich dann aufzufangen, wenn die Realität Deinem Kopfkino vielleicht einen gehörigen Strich durch die Rechnung gezogen hat."

"Villa Bizarr, so nenne ich meine selbsterschaffene Spielwiese, die meine ganz individuelle Handschrift trägt. Die Bezeichnung, mein kleines, erweitertes Wohnzimmer mit Wohlfühlcharakter Villa zu nennen, muss eher ironisch verstanden werden. Meine Villa Bizarr ist natürlich keine Villa, sondern ein schmuckes, gut gelegenes Gassenlokal mit diskretem Eingang im Herzen von Ottakring. Bezüglich der Vielfalt jedoch, die ich der Spiellaune meiner Besucher biete, wird das Wort Villa wiederum durchaus gerecht."


"Ich bin "BDSM-Fachfrau" und auf BDSM spezialisiert und sehe es ergo auch als meine Aufgabe, meinen Besuchern ein möglichst breites und vielfältiges Sortiment an Spielmöglichkeiten anzubieten. Daher bin ich nach wie vor noch stets auf der Suche nach neuen "Spielzeugen", um die Spielmöglichkeiten der Villa Bizarr immer variantenreicher werden zu lassen und stetig zu erweitern."


Seit 2020 engagiert sich Shiva für die Rechte der SexarbeiterInnen in Österreich. Hierfür wurde der BSÖ - Berufsverband Sexarbeit Österreich ins Leben gerufen.

Mehr Infos zu Shiva gibt es unter: https://www.birgit-lasublime.at (von dort stammen auch die ausgewählten Zitate) mehr Einblicke in den Berufsvertretung Sexarbeit Österreich gibts unter: https://www.berufsvertretung-sexarbeit.at und das Interview zum Verein findet ihr: HIER


Ein kurzes Video über die Villa Bizarr und Shiva Prugger, mit Host Host Yalda Walter findest du zwei Zeilen weiter unten ;) (Videotitel: 'Zu Besuch bei einer Domina')



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#07 Der buddhistische Mönch - Bhante Seelawansa

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In dieser Folge spreche ich mit Bhante Seelawansa, einem buddhistsischen Mönch aus Sri Lanka, der seit nunmehr knapp vierzig Jahren in Österreich lebt, praktiziert und lehrt.

 
An dieser Stelle ein paar einführende Worte zum Buddhismus:

Der Buddhismus beruft sich auf die Lehre des Siddharta Gautama, dem historischen Buddha. Buddha ist hier kein Name, sondern ein Titel. Er wird einem Menschen verliehen, der zur wahren Erkenntnis gelangt und damit erleuchtet ist. Das Wort Buddha bedeutet übersetzt auch „Erwachter“ und das  ist wiederum jemand der aus dem Kreislauf der Wiedergeburt ausgestiegen ist.

Der Glaube an eine Wiedergeburt (Reinkarnation) ist eine wesentliche Säule des buddhistischen Glaubens. Der Mensch stirbt und wird unzählige Male wiedergeboren. Das eigentliche finale Ziel der buddhistischen Praxis ist es, diesen Kreislauf der Wiedergeburt zu durchbrechen und Erleuchtung zu erlangen – also das Leben und das damit verbundene Leiden (wie zum Beispiel: Trennung Alter, Krankheit, Tod) zu überwinden. Das was man im Laufe eines Lebens ansammelt ist Karma – vereinfacht gesagt, bedingen gute Handlungen gutes Karma und schlechte, schlechtes…und das Ergebnis nimmt Einfluss auf die nächste Reinkarnation. So sind liebevolle Freundlichkeit, Güte, Milde und barmherzige Hinwendung zu allen Wesen Grundsätze der gesamten buddhistischen Lebensweise.

„Das wichtigste im Leben der Buddhisten ist es, dem Achtfachen Pfad zu folgen und die fünf Grundregeln einzuhalten.
Grundsätze der gesamten buddhistischen Lebensweise sind die liebevolle Freundlichkeit, Güte, Milde und barmherzige Hinwendung zu allen Wesen. Für die Laien wird diese Moralvorstellung in den fünf grundlegenden moralischen Regeln zusammengefasst, die ohne Einschränkung gelten:

  1. Gewaltverzicht gegenüber Lebewesen: Töte oder verletze kein Lebewesen.
  2. Verzicht auf das, was nicht gegeben wird: Nimm nichts, das Dir nicht gehört.
  3. Sei enthaltsam in Gedanken, Worten und Taten. Gestalte alle Beziehungen aus gegenseitigem Respekt heraus.
  4. Lüge nicht und rede auch nicht schlecht, sondern mild und freundlich.
  5. Nimm keine Rauschmittel zu Dir. Das Bewusstsein soll klar sein.“ (1)

 
„Der Achtfache Pfad soll den Menschen helfen, sich von der Gier nach unnützen Dingen zu befreien. Nur wer keine Wünsche mehr hat, kann das Glück finden und wird erleuchtet. Erst dann sind die Gedanken frei für das Mitgefühl für andere Menschen, Tiere und Pflanzen. Das ist für die Buddhisten die Voraussetzung, um das Nirwana zu erreichen. Der Achtfache Pfad stellt also den Weg zur Aufhebung allen Leids und damit zur Befreiung dar. Er ist die vierte der Vier Edlen Wahrheiten des Siddhartha Gautama.
Die drei Hauptabschnitte Weisheit, Sittlichkeit und Vertiefung gelten als die Stufen des Pfades.
Der Begriff "Pfad" ist nicht im Sinne eines Fortschreitens von Stufe zu Stufe gemeint. Alle Bereiche sind von gleicher Wichtigkeit und sollten daher von einem Buddhisten immer gleichzeitig geübt werden, auch wenn dies unterschiedlich gut gelingt.

Das Dharma - Rad wird meistens mit acht Speichen dargestellt, die den Achtfachen Pfad zur Befreiung darstellen.“ (2)

Der Buddhismus wurde in den rund 2500 Jahren seines Bestehens durch verschiedenst Schulen und Traditionen geformt. Bhante steht in der buddhistischen Tradition des Theravada Buddhismus, das ist die älteste noch existierenden Schultradition des Buddhismus die heute nur noch in wenigen Ländern verbreitet ist, wie unter anderem in Bhantes Heimat Sri Lanka. Zusammen mit der Schule des Mahayana, die sich in Indien aus der Tradition des Theravada herausgebildet hat bilden beiden im wesentlichen die zwei großen Hauptrichtungen, aber weder Theravada noch Mahayana bilden eine einheitliche Lehrtradition. Vielmehr haben sich aus beiden zahlreiche verschiedene Schulen und Traditionen mit unterschiedlichen Auslegungen der überlieferten Lehre des historische Buddha gebildet. Einer der bekanntesten Vertreter des Buddhismus, der Dalai Lama zum Beispielt– der ist Oberhaupt der Gelug-Schule – die jüngste der vier buddhistischen Traditionen Tibets und das wiederum ist ein ganz eigenes großes Kapitel der buddhistischen Geschichte die sich nur zum Teil mit jener von Bhantes Schule überschneidet.

Von Indien aus hat der Buddhismus sich am Asiatischen Kontinent ausgebreitet, in seinem Ursprungsland Indien bekennt sich heute aber nur noch 1 Prozent der Bevölkerung zum Buddhismus. In Sri Lanka, sind es zum Beispiel über 70 Prozent der Bevölkerung.

Gegenwärtig finden sich Buddhistische Klöster, Tempel und Schulen aller möglichen Traditionen weltweit. Es gibt viele Lehrer, die sich für eine gerechtere Gesellschaft, für Frieden und Gemeinschaft einsetzen. Und das trifft auch auf Bhante zu, der nicht nur durch sein freiwilliges soziales Engagement in verschiedensten sozialen Projekten einen wichtigen Beitrag leistet sondern auch als spiritueller Lehrer in Österreich. Er ist unter anderem Lehrbeauftragter an der Uni Wien und macht sich für den interkulturellen Dialog zwischen Christentum und Buddhismus stark.

Warum sich mein Gast für ein Leben als Mönch entschieden hat, was das Ziel seines Wirkens ist, der Inhalt seines Glaubens, seiner Lehre, seine Wünsche und Gedanken und wie sich sein Leben und Alltag gestalten erzählt er im folgenden Gespräch.

Eine kurze Geschichte zum Buddhismus gibt es HIER

Unter: http://bhanteseelawansa.at gibt es mehr Informationen zu Bhante Seelawansa.

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Zitate-Quellen:
(1)http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=6352&edit=0

(2) http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=6337&edit=0

#08 Ein selbstbestimmtes Leben - Bernard Bauernhofer

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In dieser Folge sind Bernhard Bauernhofer und Jan Possek zu Gast. Bei Bernhard Bauernhofer wurde im im Kindesalter Friedreich Ataxie diagnostiziert, einer Erbkrankheit, die das zentrale Nervensystem schädigt. Er ist seit Jahren auf umfassende Unterstützung in allen Lebensbereichen angewiesen. Jan Possek ist einer seiner langjährigen Begleiter und Betreuer, der uns im Rahmen dieses Gesprächs als Übersetzer zur Seite steht, da fortschreitende Sprechschwierigkeiten mit der Krankheit einhergehen.
 
Zum Krankheitsverlauf:
Die ersten Symptome berginnen zumeist im Alter von 13 bis 14 Jahren, können aber auch schon im Kindesalter oder in wesentlich höherem Alter auftreten.
Die ersten Anzeichen sind häufig Gang- und Gleichgewichtsstörungen und Koordinationsschwierigkeiten der Arme. Symptome wie Sprechschwierigkeiten und starke Ermüdbarkeit können im Laufe der Zeit dazukommen. Der Verlauf kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, in der Regel schreiten die körperlichen Symptome der Friedreich-Ataxie unaufhaltsam voran. Die Krankheit führt in der Regel zum Verlust der Autonomie und physischen Selbstständigkeit.
Eine detaillierte Beschreibung der Krankheit findet ihr HIER

Bernhard Bauernhofer, war einer der ersten Menschen mit Behinderung in der Steiermark, der im Jahr 2008 ein Persönliches Budget erhalten hat. Damit hat er es geschafft, trotz schwerer körperlicher Behinderung und hohem Assistenzbedarf aus einer betreuten Wohneinrichtung den Schritt in ein selbstbestimmtes Leben und in seiner eigenen Wohnung zu wagen.
Und weil das damals wie heute ein sehr bürokratischer Prozess war und ist, hat er zur Unterstützung von behinderte und beeinträchtigte Menschen im Jahr 2008 den Verein Wegweiser gegründet, der Betroffenen dabei helfen soll, dass diese im Rahmen der individuellen Möglichkeiten ein unabhängiges und selbstständiges Leben führen können.

Bernhard hat die vergangenen vier Jahre an seinem ersten Buch mit dem Titel: Die Reise des Lebens gearbeitet, dieses wurde vor wenigen Wochen unter seinem Pseudonym Frankie Hava veröffentlicht. Ein sehr bewegendes und amüsantes Werk, aus dem es am Ende unseres Gesprächs eine kurze Kostprobe geben wird.

Infos zum Verein Wegweiser gibt es unter: www.wegweiser.or.at
Infos zum Buch "Die Reise des Lebens" findet ihr auf Facebook unter dem Buchtitel oder HIER mit einem Klick.

für Interessierte hier noch das Spendenkonto des Vereins Wegweiser:

Bankinstitut : Bank Austria
SWIFT-Adresse / BIC (Bank Identifier Code) : BKAUATWW
IBAN (International Account Number) : AT53 1200 0528 7605 7801

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#09 Leben im falschen Körper - Sandra H.

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Sandra H. ist Transgender, eine Transfrau, eine Frau die in einem männlichen Körper geboren wurde. Sandra hat einen langen Weg hinter sich. Dass Sie im Jahr 2006 die erste gleichgeschlechtliche Ehe Österreichs erwirkte, ist nur ein bemerkenswertes Detail aus ihrem Leben. Einem Leben das von unglaublich viel Kraft und allem voran Mut erzählt und ich freue mich sehr, dass sie uns daran teilhaben lässt. 

 

  1. Beim Begriff der Transgender im Kern geht es um viel mehr als um Sexualität. Vielmehr betrifft es die individuelle Identität und somit die damit verbundene Geschlechter-Wahrnehmung eines Menschen. 
  2. Das bedeutet, dass eine Person, die sich als Frau fühl eine eindeutig erkennbar männlichen Körper hat und umgekehrt, eine sich als Mann fühlende Person einen weiblichen.
  3. Transgender zu sein, bedeutet nicht – ab und zu Lust zu verspüren, in eine andere Geschlechtsrolle zu schlüpfen – sich als Mann zu geben und zu verkleiden quasi oder als Frau. Das nennt man Transvestitismus. Als Transgenderperson fühlt man sich eindeutig dem anderen Geschlecht zugehörig.
  4. Wenn eine Transgenderperson ihr Wunschgeschlecht erreichen will, dann geht es weit darüber hinaus, sich anders zu Kleiden und zu geben. Damit verbunden ist ein längerer Prozess der Hormontherapie und wenn gewünscht, Operation und Anpassung der Geschlechtsorgane. 
  5. Nicht jede Transgenderperson will eine körperliche Anpassung. So gibt es zum Beispiel Transfrauen, die sich zwar einer Hormontherapie unterziehen (was dazu führt, dass ihnen unter anderem Brüste wachsen) sich aber dazu entscheiden, Penis und Hoden zu behalten.

 

Geschlechtsanpassung von Mann zu Frau: Dem Körper werden im Rahmen einer Hormontherapie Testosteron-Blocker und Östrogen hinzugefügt. Durch die Hormone baut sich die weibliche Brust auf. Die Geschlechtsorgane werden operativ umgewandelt in dem die männlichen Organe in die Form weiblicher gebracht werden. 

 

Geschlechtsanpassung von Frau zu Mann: Dem Körper werden im Rahmen einer Hormontherapie Testosteron hinzugefügt. Durch diese Therapie verändert sich der Körper. Zum Beispiel wird die Regelblutung dadurch unterbunden. Bei der operativen Umwandlung der Geschlechtsorgane werden die ursprünglich weiblichen Organe in die Form männlicher gebracht. So wird zum Beispiel aus den Schamlippen der Hodensack geformt.


Sandra H. leitet gemeinsam mit einem Transmann die Selbsthilfegruppe „Transgender Graz“. Zur Homepage geht es HIER:

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Quelle-Foto: https://stmk.arbeiterkammer.at/ueberuns/gremien/kammerraetinnen/auge/Sandra_Hofmann.html


#10 Vom Wesen der Begegnung - Jan C. Heiser

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